Technische Hilfeleistung -Gülletransporter umgekippt-

Datum: 19. März 2021 um 10:20
Alarmierungsart: DME, Sirene
Einsatzart: h
Einsatzort: Almhorst, L390
Mannschaftsstärke: 1-5
Einheiten und Fahrzeuge:

  • TSF-W, LF-8

Einsatzbericht:

Ein angehängtes Güllefass ist am Freitag gegen 10.20 Uhr bei der Überfahrt vom Feld auf einen befestigten Weg in den Graben gerutscht und anschließend umgekippt. Das für 20m³ ausgelegte Fahrzeug war mit Gülle gefüllt und riss bei dem Unfall vom Zugfahrzeug ab. Die Gülle trat in größeren Mengen aus dem Tank aus und lief in den Graben. Die Feuerwehren aus Kirchwehren, Lathwehren und Almhorst sicherten mit insgesant 15 Kameradinnen und Kameraden die Einsatzstelle und halfen bei der Reinigung des stark verschmutzten Weges. Gegen 11.45 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Zusätzlich im Einsatz: Polizei, untere Wasserbehörde

(Fotos und Text: Feuerwehr Almhorst)

 

Bericht in der HAZ, 21.03.2021

Einsatz für die Feuerwehr: Ein Anhänger mit Gülle kippt um, nachdem er ins Rutschen geraten war.

 

Einsatz für die Feuerwehr: Ein Anhänger mit Gülle kippt um, nachdem er ins Rutschen geraten war. Quelle: Feuerwehr

Beim Versuch, eine Feldbrücke zu überfahren, ist am Freitag in der Nähe des Almhorster Sportplatzes ein Gülle-Anhänger mit circa 20.000 Litern Inhalt abgerutscht und auf ein angrenzendes Feld gekippt. Wie Almhorsts Feuerwehrsprecher Michael Müller mitteilt, überschlug sich dabei der Anhänger und löste sich vom Zugfahrzeug eines Lohnunternehmers. Auch sei Gülle ausgetreten und in einen Graben gelaufen. Das „geistesgegenwärtige Eingreifen eines Landwirts“ habe jedoch Schlimmeres verhindert. „Er konnte den Graben provisorisch blockieren und eine weitere Ausbreitung sofort effektiv eindämmen“, berichtet Müller.

Die Feuerwehrleute aus Almhorst, Lathweren und Kirchwehren halfen bei weiteren Sicherungsmaßnahmen sowie der Reinigung des stark verschmutzten Weges. Der Unfall hatte sich gegen 10.30 Uhr ereignet, um 11.45 Uhr war die Arbeit für die Feuerwehr beendet, die mit 15 Leuten und vier Fahrzeugen im Einsatz war.

Von Thomas Tschörner